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Meditation und Selbsterkenntnis

(Fr. 17.3 - So. 19.3.2017)

Sowohl die östlichen wie die westlichanthroposophischen Ansätze der Meditation zielen auf eine Selbsterkenntnis, die zum tieferen Verständnis der eigenen Verhaftungen und Blockaden und einer zunehmenden Integration des „höheren Selbst“ in die spirituelle Entwicklung führen sollen. Was bedeutet das konkret? Was ist die Seele in der östlichen und in der anthroposophischen Sicht und was ist das höhere Selbst? Was meint der Buddhismus, wenn er von einer „Buddhanatur“ spricht und wie blickt die anthroposophische Meditation auf die eigene Seele und ihre Beziehung zum höheren Selbst? Wie können diese Ansätze für eine therapeutische Arbeit im Sinne einer spirituell vertieften Psychologie eingesetzt werden?

In der dritten Stuttgarter Meditationstagung geht es erneut darum, die unterschiedlichen Ansätze in Ost und West miteinander ins Gespräch zu bringen, weil von einer Verständigung zwischen Ost und West heute auch auf spiritueller Ebene unermesslich viel abhängt. Denn nur aus dem bewussten Erleben und Verstehen des scheinbar ganz Anderen kann auch der jeweils eigene Ansatzes erst wirklich verstanden werden.

Am Freitagabend wird ein Vortrag in Form eines Doppelreferates aus westlicher und aus östlicher Sicht in das Thema der spirituellen Psychologie einführen. Am Samstag besteht in sieben halbtägigen Workshops die Gelegenheit, verschiedene Ansätze kennen zu lernen und auszuprobieren. Am Samstagabend werden künstlerisch-musikalische Darbietungen zum Thema zu sehen und zu hören sein. Am Sonntagvormittag wird es Kurzreferate und ein Abschlusspodium zum Tagungsthema geben.

Die Tagung richtet sich mit ihrem interkulturellen Ansatz an eine breite und am Thema „Meditation“ interessierte Öffentlichkeit.

Eingeladen sind für die östliche Seite der durch seine Publikationen weithin bekannte Buddhismusforscher, und Leiter des Arya-Maitreya-Mandala-Ordens Volker Zotz, der buddhistische Mönch Thich Duc Tinh (Hue An) sowie Ludger Beckmann, autorisierter Zen-Lehrer durch Roshi Willigis Jäger. Die anthroposophische Seite wird vertreten durch Corinna Gleide, Mitbegründerin des D.N. Dunlop Instituts und anthroposophische Meditationslehrerin, Alexandra Falk-Gierlinger, ausgebildet in anthroposophischer Biografiearbeit mit eigener Praxis, Rudi Ballreich, Managementtrainer im Rahmen der Trigon Entwicklungsberatung, Lehrer für die anthroposophische Meditation nach Georg Kühlewind und Arthur Zajonc, Christoph Hueck, Mitbegründer der Akanthos-Akademie und Lehrer für anthroposophische Meditation sowie Andreas Neider, Mitbegründer der Akanthos-Akademie und verantwortlich für die Konzeption und Durchführung dieser Tagung.

Die Tagung wird erstmals in Verantwortung der Akanthos-Akademie e.V. durchgeführt und von der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind. Den interkulturellen Ansatz der Tagung unterstützt als Mitveranstalterin Friederike Schinagl von kunstplanbau e.V. Berlin

Andreas Neider